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Die Reste gibt​´​s zum Schluss

by Stimmgewitter Augustin

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Irrtum 03:19
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about

Amoi geht’s no – ein allerletztes Mal gibt der legendäre Wiener Straßenchor, das Stimmgewitter Augustin, seinem Publikum die Ehre. Ein allerletztes Mal nimmt man uns mit in die weniger noblen, dafür umso herzhafteren, herzlicheren Straßen und Gassen von Wien. Um ein allerletztes Mal die ganz großen Gefühle und die ganz dunklen Emotionen Revue passieren zu lassen. Mit dabei bis zum allerletzten Fluchtachterl: eine ganze Menge wunderbarer FreundInnen aus der österreichischen Musikszene, die es mit dem Stimmgewitter noch ein allerletztes Mal so richtig schön schleifen lassen – Fuzzman, Rewolfinger, 7 Sioux, Chris 4er Peterka und noch einige mehr …

„In einem unbekannten Land, vor gar nicht allzu langer Zeit …“, lautstark dargeboten in einer illustren Runde am Volksstimmefest im Jahr 2000. „Wir sind das Bauvolk der kommenden Welt …“, tonunsicher, dafür mit Nachdruck! Ungefähr so hat alles angefangen, Kitsch- und Revo-Schlager am Beginn einer ungewöhnlichen Geschichte.

Die Idee, einen Chor für Verkäufer_innen der Straßenzeitung AUGUSTIN zu etablieren, treibt erste Blüten: Eine Handvoll Singsüchtiger trifft sich beim Wirten ums Eck, um die gemeinsame Leidenschaft zu befeuern. Aus dem ursprünglichen Gesangsverein wird ein Stimmgewitter.

Drei Jahre später schleicht Hansi Lang um die Damen und Herren des Stimmgewitters, überlässt dem „Sandlerchor“ das Zentrum des Ruhms. „Ich schreib’s in ihre Herzen … Keine Angst!“ Das Wiener Metropol ist bummvoll, viele heimische Stars teilen sich die Bühne mit dem Chor, der erste Tonträger will gefeiert werden!

Ein Sänger hat eine Autobahnbrücke als Dach über dem Kopf, ein anderer eine ganze Insel für sein Zelt, eine Sängerin lebte einen „Zirkus“ in verschiedenen Welten. Unterschiedliche Leben haben unterschiedliche Stimmen. Die Sänger_innen des Stimmgewitters tönen wie ihnen die Schnäbel gewachsen sind, und solche Schnäbel weisen gewisse Krümmungen auf. Erheben diese krummen Schnäbel ihre Stimmen, wird’s wahrhaftig. Was manche zuhörende Ohren irritiert, macht das Herzblut wieder wett, echt „Hard-Chor“!

Das Stimmgewitter mischt mit in einem Geschäft, wo eigentlich kein Platz für so einen „Bastard” reserviert ist. Die Journaille ist überfordert und beschreibt die Darbietung der schrägen Vögel als sozialen Druckausgleich, verbiegt sich in den Kommentaren und ringt um wohlwollende Sätze, ohne tiefer in das einzigartige Gesamtkunstwerk einzutauchen.

Die Kolleg_innen aus der Szene sehen das Auftauchen der nicht einordenbaren „Konkurrenz“ entspannt und geben sogar Starthilfe. In 20 Jahren entstehen unzählige künstlerische Paarungen und Kooperationen: Altersgrenzen und Stilrichtungen verschwimmen, Freundschaften entstehen. DANKE dafür!

„Spielen mit Musik“, das Stimmgewitter wird zum Wiederholungstäter und ringt sich Tonträger um Tonträger ab. Die Mühen der konzentrierten Studioarbeit werden mit ausschweifenden Gastspielreisen belohnt, die Bühne ist die Leidenschaft des Chors: Auch wenn die „Time” mal verschleppt, mal überholt wird, wenn alle Charaktere des Klangköpers sich treffen und ihre Schnäbel sich kreuzen, wenn Liebe und Leidenschaft sich paaren, werden Verhältnisse auf den Kopf gestellt – werden gerockt!

Gerockt wurde auch innerfamiliär, nicht immer (ein)stimmig. Wenn so viel Leben aufeinander trifft, werden auch Grenzen überschritten. Das beginnt beim Schnarchen im Mehrbettzimmer auf Tour, schwappt über beim Genussmittelgebrauch, und manchmal stoßen sich die Köpfe an Gott und Umgebung. Wer nicht streitet, kann sich nicht versöhnen, aber es ist sich immer wieder ausgegangen. Die einzige unüberwindliche Hürde war der Tod, und der hat mehrmals angeklopft über all die unvergesslichen Jahre.

Aber das Bühnenlicht lockt noch, einmal noch ein Feuer entfachen, einmal noch an der Liebe festhalten, einmal noch ordentlich tönen, einmal noch die geballte Faust zum Gruß –
„Vorwärts und nicht vergessen!“

credits

released November 4, 2022

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